TH Concert

Die Straße ist meine Konzerthalle

Mit dem Zelt auf Sommertour

Am liebsten treten meine Studienkollegen und ich in den Sommermonaten auf, wenn acht Wochen Semesterferien zum intensiven Musizieren einladen. Natürlich vergessen wir dabei auch unser Studium nicht, sondern lernen in den Abendstunden und setzen uns frühmorgens an die Tische in Bibliotheken, um Hausarbeiten aufs Blatt zu bekommen. Doch die restliche Zeit widmen wir voll und ganz unserer Musik und ziehen mit Zelten von Ort zu Ort, um überall für gute Laune zu sorgen. Bevor wir irgendwo spielen, holen wir uns dort natürlich erst einmal eine Genehmigung ein, um niemanden zu stören und nichts Unrechtes zu tun. Wir haben immer einen großen Rucksack mit unseren Instrumenten, einen kleineren Koffer, Zelte, Fliegengitter und andere Utensilien dabei, die wir meist per Bahn, teils aber auch mit dem Kleinbus von einem Studienkollegen transportieren. In diesem haben wir dann auch Platz für einen kleinen Kühlschrank, um Speisen und Getränke kühl zu lagern, Radios, einen Minifernseher etc., damit die Sommertour noch mehr Freude macht.

Denn auch, wenn wir gerne Musik machen und Leute damit begeistern, können wir davon natürlich nicht leben, sondern machen das Ganze eher aus Spaß an der Freude und um bekannter zu werden. Man weiß ja nie, ob nicht doch irgendwo ein Musikmanager sitzt und auf uns zukommt. Daher geben wir auch immer 100% und lassen uns durch nichts und niemanden aus der Ruhe bringen. Egal, ob einer gerade Probleme mit der Freundin oder Stress mit den Eltern hat, gibt er „on the street“ alles, was er kann und liebt. Einzig unser Studium vernachlässigen wir nie. Das heißt, wenn einer mal Schwierigkeiten beim Lernen hat, darf er sich ruhig mal eine Weile länger unter den Sonnenschutz setzen, um besser zu werden. Und wir sind ihm dann auch behilflich, um bald wieder gemeinsam auf Tour gehen und zahlreiche Menschen beeindrucken zu können.

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